Vielen Sportlern wird das Problem, dass die Trainingsmotivation im Laufe der Zeit immer mehr nachlässt, nicht fremd sein. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, von sich verändernden Lebensumständen bis hin zu einer vergangenen Verletzungsphase. Was du gegen ein solches Motivationstief unternehmen kannst, zeigen dir die 5 folgenden Tipps.

Der Weg zu neuer Trainingsmotivation

Wer gerade erst mit dem Kraftsport begonnen, sich im Fitnessstudio seiner Wahl angemeldet und seine ersten Ziele definiert hat, der sprüht in der Regel nur so vor Energie und Motivation. Häufig muss man sich in einer solchen Situation beinahe schon bremsen, um nicht jeden Tag trainieren zu gehen und infolgedessen die wichtigen Regenerationsphasen zu vernachlässigen.

Doch wer bereits seit einigen Wochen, Monaten oder sogar Jahren dabei ist und regelmäßig trainiert, wird früher oder später vermutlich in ein Motivationsloch fallen. Jeder Gang ins Fitnessstudio wird zur Qual, man wird nachlässig in Sachen Training und Ernährung und macht im schlimmsten Fall sogar deutliche Rückschritte.

Keine Sorge: Es ist völlig normal, dass sich nach einer bestimmten Zeit mal die Motivation verabschiedet. In diesem Moment sollte es aber die Aufgabe des Sportlers sein, der sinkenden Trainingsmotivation den Kampf anzusagen und mit Veränderungen und neuen Impulsen dafür zu sorgen, dass sich wieder Energie und frische Motivation bemerkbar machen.

Wie man dieses Ziel am besten erreichen kann? Das zeigen die folgenden 5 Tipps für mehr Trainingsmotivation.

1. Mit einem neuen Trainingsplan arbeiten

Mangelnde Trainingsmotivation und Langeweile sind oftmals eng miteinander verbunden. Und sobald du als Sportler in einen eintönigen Trott verfällst, fehlen dir oftmals neue Reize und Veränderungen, die auch wieder zu mehr Motivation führen würden.

Eine mögliche Lösung: Arbeite mit einem neuen Trainingsplan! Verändere das Trainingssystem an sich, integriere neue Übungen in deinen Trainingsplan und verändere die Uhrzeiten, zu denen du trainieren gehst. Sei kreativ und schaffe dir einen neuen Trainingsalltag – und du wirst oftmals einen deutlichen Motivationsschub verspüren.

2. Beim Trainieren Musik hören

Musik weckt in uns Emotionen, Musik treibt uns an und Musik verhilft uns zu neuer Motivation.

Zunächst einmal gelingt das, weil uns unsere Lieblingsmusik natürlich gute Laune bereitet – und wer gute Laune hat, ist in der Regel auch leistungsfähiger und motivierter. Einige Experten sind aber sogar der Meinung, dass durch die Emotionen, die Musik auslöst, die Muskulatur besser gesteuert werden kann – und wir so dann beim Training tatsächlich leistungsfähiger sind. [Studie: http://www.pnas.org/content/110/44/17784.abstract]

So oder so: Eine Playlist mit deinen Lieblingssongs kann positive Auswirkungen auf deine Motivation haben. Besonders gut geeignet sind dabei eher schnelle Titel mit einer hohen Beatzahl.

3. Einen Trainingspartner suchen

Wenn man zu zweit trainiert, kann man sich gegenseitig motivieren und antreiben. Der teils mühevolle Weg ins Fitnessstudio kann gemeinsam angetreten werden und so lässt sich neue Motivation gewinnen.

Und wenn du mal überhaupt keine Lust auf das anstehende Training hast – dann ist der Partner da, um dich aufzuwecken und gewissermaßen zum Training zu zwingen. Wichtig ist allerdings, dass du dir einen Trainingspartner aussucht, mit dem du auf einer Wellenlänge bist und der eine ähnliche Einstellung zum Sport hat wie du. Denn theoretisch kann dich dein Partner auch runterziehen und eher zum weiteren Verlust der Motivation beitragen.

4. Klare Grenzen definieren

In der Regel ist man in verschiedenen Bereich des eigenen Lebens dann motiviert, wenn man erfolgreich ist. Natürlich können auch Misserfolge anspornend sein, aber sobald sich eine Haltung im Stile von „Ach, egal…“ eingestellt hat, sitzt man schon mittendrin im Motivationstief.

Das kannst du teilweise vermeiden, indem du klare Grenzen und Regeln definierst. Zum Beispiel: Niemals zwei Trainingseinheiten hintereinander ausfallen lassen. Selbst wenn du nur wenig Zeit hast, sorgen ein paar wenige Übungen schon für ein gutes Gefühl, ein gutes Gewissen – und dementsprechend auch wieder mehr Spaß am Training und damit einhergehender Motivation.

5. Neudefinition der eigenen Ziele

Irgendwann gab es mal einen Grund, warum du dich im Fitnessstudio angemeldet hast. Erinnerst du dich? Du wolltest entweder dein Gewicht verringern, leistungsfähiger werden oder mehr Muskeln aufbauen. Was ist aus deinen Zielen geworden? Du hast sie vergessen, verdrängt oder du bist einfach faul geworden.

Definiere dein Ziel neu oder erinnere dich an dein ursprüngliches Ziel. Das Leben, das Umfeld und das eigene Werteverständnis verändern sich laufend, das Ziel darf sich verändern, jedoch solltest du dir immer vor Augen halten, was dein aktuelles Ziel ist.

Dein Körper verdient nur das Beste

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und denke über Folgendes nach: Was machst du, wenn nach einigen Jahren dein Smartphone, deine Jeans und ein Pullover kaputt gehen? Richtig, du kaufst ein neues Smartphone, eine neue Jeans und einen neuen Pullover. So ist das in der heutigen Zeit, die nicht ohne Grund oftmals als schnelllebig bezeichnet wird.

Deine Körper kannst du nicht ersetzen. Wir haben nur einen Körper, der uns unser gesamtes Leben lang begleitet. Und wenn du wüsstest, dass du bis zum Ende deines Lebens nur einen einzigen Pullover tragen könntest – dann würdest du auf diesen Pullover vermutlich ziemlich gut aufpassen, oder?

Kümmere dich um deinen Körper! Mache dir bewusst, wie wichtig Sport für deine Gesundheit ist und welche sonstigen Vorteile der regelmäßige Gang ins Fitnessstudio mit sich bringt (bessere Figur, gesteigertes Selbstbewusstsein, bessere Körperwahrnehmung und, und, und). Eine solche Neudefinition deiner Ziele kann ebenfalls einen sehr positiven Einfluss auf deine Trainingsmotivation haben.